„Totschlagargumente“ der Mobilfunkbetreiber

Kennen sie das? Sie sind in einem Gespräch über Mobilfunk, 5G und werden mit „schwergewichtigen“ Argumenten aus der Mobilfunkbranche konfrontiert und denken sich: „Ja, dann muss das so sein“. Doch das muss nicht so sein. Es ist an uns, diese Argumente zu hinterfragen, uns zu informieren und manchmal ist es auch notwendig, nicht sofort klein bei zu geben.

Standort ist alternativlos?

Gerade jetzt wieder nachzulesen im Donaukurier Etting: Funkmast in Sicht. Vodafone sagt der Standort ist „alternativlos“ und damit ist eigentlich jedes Gespräch beendet. Mit der gleichen Argumentation ist die Telekom schon bei dem Funkmast am Südfriedhof aufgetreten. Der Standort ist alternativlos! Ende der Diskussion! Aber ist das wirklich so? Auf der Netzausbaukarte der Telekom und Vodafone kann jeder prüfen wie gut die beiden Gebiete versorgt sind. Warum ist dann dieser Standort alternativlos? Wir dürfen das nicht einfach so hinnehmen. Ich möchte verstehen, warum jetzt zu den 130 Masten noch weitere dazu müssen, warum ich noch mehr bestrahlt werden muss.

Behauptungen und Scheinargumente entkräften

Ich möchte hier auf eine Seite von Diagnose:funk hinweisen. Die Autoren setzen sich mit den bekanntesten Argumentationen der Mobilfunkbranche auseinander und hinterfragen diese kritisch. Jeder kann sich hier selbst ein Bild machen, sich ausgewogen informieren, denn nur wenn beide Seiten gehört werden, kann ich mir ein eigenes, nicht manipuliertes Urteil bilden. Ich kann auch für ein offenes und ehrliches Gespräch Argumente sammeln, denn ich bin überzeugt, „Es muss nicht immer so sein“ und kein Standort ist alternativlos!

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